Die Inspiration für meine Malerei ist die Natur mit unberührten und entlegenen Landschaften.  Anregungen und Ideen für meine Bilder finde ich mit Beobachtungen, Fotos oder Erinnerungen 

Ich nehme Formen, Farben und Kompositionen mit den Augen auf.  Dabei konzentriere ich mich auf das Essenzielle; die Details verschwinden.  Bei der Arbeit im Atelier vermischen sich die Eindrücke und die Stimmungen, die ich draussen wahrgenommen habe, mit neuen Empfindungen und Erinnerungen. Das fertige Bild befindet sich an der Grenze zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion.

Die Verwendung von Acrylfarben auf Leinwand ermöglicht eine spontane und dynamische Pinselführung.

Meine neuen Landschaftsbilder sind minimalistischer geworden.  Sie sind “freier” und einfacher als die älteren, sowohl in der Komposition als auch in der Farbe.  Einige sind sogar monochrom.  Manchmal erscheint die Landschaft in einer nebelartigen Atmosphäre kurz vor dem Verschwinden.  Einige beinahe weisse Bilder lassen erst bei intensiver Betrachtung einen Hauch von Farbe erkennen; die Landschaft offenbart sich allmählich. Ich male weite, namenlose Landschaften.  Oft ist der einzige Hinweis auf das Thema “Landschaft” der Horizont: die Linie, wo Erde und Himmel sich treffen, oder sich trennen, eine geheimnisvolle, bedeutungsvolle Linie.  

Ich male auch Blumenkompositionen, einen ganz anderen Aspekt der Natur als die Landschaft, der mich aber ebenso fasziniert.

Meine Gemälde sollten ein Gefühl von Natur, Stille und Gelassenheit vermitteln.  Ich möchte dem Betrachter jedoch auch Freiraum für seine ganz persönliche Interpretation geben. 

 

“The ability to simplify means to eliminate the unnecessary so that the necessary may speak”, Hans Hoffmann